Sterben, Bestattung und Trauer
Sterben heißt Abschied nehmen - für den, der stirbt und für jene, die zurückbleiben. Mit diesem Menschen wurde gelacht und geweint. Sterben ist ein Teil des Lebens und hat viele Gesichter: manchmal sanft und friedlich, oft begleitet von Leiden und Schmerzen. Der Tod kommt nach einem erfüllten Leben oder plötzlich und unerwartet. Die Evangelische Kirche möchte Menschen in Zeiten des Abschieds begleiten, in Trauergesprächen, einer würdig und tröstend gestalteten Trauerfeier und in der Seelsorge.
Beim Tod eines Angehörigen ist der erste Ansprechpartner das Bestattungsunternehmen. Dieses übernimmt die Terminabsprachen mit Friedhof und dem Pfarrer. Wenn der Termin für die Beerdigung feststeht, findet ein Gespräch zwischen dem Pfarrer und den Angehörigen statt.
Am Sonntag nach der Beerdigung wird im Gottesdienst des Pfarrbezirkes, in dem der oder die Verstorben(e) gewohnt hat, für den Verstorbenen und die Angehörigen ein Gebet gesprochen. Zum Gottesdienst am Totensonntag (auch Ewigkeitssonntag genannt, das ist immer der Sonntag vor dem 1. Advent) werden die Angehörigen der Verstorbenen des abgelaufenen Kirchenjahres eingeladen. In diesem Gottesdienst wird noch einmal den Verstorbenen gedacht.


