Die Alversdorfer Glocken und der Turm
Über die Jahrhunderte wurde die kleine Cluskirche immer wieder erhalten, jetzt plante man sogar ihre Erweiterung, auch unter Opferung eines Teils ihrer historischen Substanz. Ganz anders sollte es der Alversdorfer Kirche ergehen, sie sollte der Erweiterung des Kohlebergbaus geopfert werden. In den BKB Mitteilungen 7/1972 steht dazu der folgende Artikel:

In dem BKB-Artikel ist ein bemerkenswerter letzter Satz zu finden: Nicht das Gebäude der Kirche ist wesentlich, sondern das, was in ihr geschieht.
Am Montag, dem 24. Juli 1972 werden die Glocken mitsamt ihrem Eisengerüst mit einem langarmigen Kran vom abgedeckten Kirchturm herunter auf einen Tieflader gehoben und zur Clus-Kirche gefahren. Aus den BKB Mitteilungen 8/72
Bald beginnen dann auf der Nordseite der Cluskirche die Ausschachtungsarbeiten für die Glockenturmfundamente. Zunächst müssen aber die alten Fundamente des Sakristeianbaus aus dem 17./18. Jahrhundert entfernt werden.
Die Glocken in ihren alten Gestellen werden vor dem Bau des Daches auf den neuen Turm gehoben.

Parallel zu den Bauarbeiten für den Glockenturm wird das Gelände des alten Clusfriedhofes für den Bau einer Tankstelle vorbereitet. Dabei findet man den heute in der Kirche befindlichen Grabstein von Pastor J. C. Brandes.









